Spoiler vorab: Ja, das machen wir auch – und zwar gerne. Häufig fragen uns Kunden, ob so ein „großer Laden“ wie wir überhaupt für einen kaputten Schalter oder einen Herdanschluss zur Verfügung steht. Und tatsächlich: Es ist ja ihre eigene Erfahrung mit Elektrobetrieben, die sie zu der Frage veranlasst, denn manche Unternehmen konzentrieren sich lieber auf die Aufträge, bei denen es mehr zu verdienen gibt. Wir sehen das anders: Wenn ein Kunde ein Problem hat, dann ist es unsere Aufgabe, dieses zu beheben.
Einen Kleinauftrag sehen wir nie als Kleinigkeit an. Denn wenn Elektrik nicht funktioniert, kann das im Alltag sehr lästig werden. Auch finanziell betrachten wir beide Seiten: Weil wir viel im Privatkundenbereich und für Kleingewerbe unterwegs sind, respektieren wir immer die Entscheidung, einen Fachbetrieb zu bezahlen. Sonst ist die Versuchung da, bei begrenztem Budget „kleine“ Arbeiten womöglich selbst zu erledigen. Damit kann man sich schnell in Gefahr bringen – von der Qualität der Ausführung ganz zu schweigen.
Was unter Kleinaufträge fällt
Aber kommen wir auf die Frage zurück: Was ist ein Kleinauftrag? Das ist zum Beispiel
- das Setzen oder Reparieren von Steckdosen
- die Verlegung oder Installation von Schaltern
- der Anschluss von Elektrogeräten und Küchen
- die Montage von Leuchten
- die Installation von Satellitenschüsseln
- Entstörungen
- die Reparatur von Warmwassergeräten
- der Austausch schadhafter Kabel und defekter Teile
- kleinere Erweiterungen der Elektroverkabelung
- der Austausch von Leuchtmitteln
- die Ausstattung mit Rauchmeldern
- Fehlerdiagnosen
- Elektrowartung in Haushalten und kleinen Gewerbebetrieben
Wie wir mit Kleinaufträgen umgehen
Kleinaufträge sollen sich lohnen – für beide Seiten. Während manche mit Aufschlägen oder Mindestbeträgen kalkulieren, haben wir früh an unserer Organisation gearbeitet. Ein Ticketsystem sorgt dafür, dass jede Anfrage aufgenommen und beantwortet wird. Tourenplanung fasst kürzere Einsätze so zusammen, dass wir Anfahrten optimieren. Weil wir Material vorhalten, entfallen Kleinbeschaffungen. Mit guten Prozessen ist es nicht nötig, Aufschläge zu berechnen. Häufig kommt es auch vor, dass unsere Sanitärkollegen ebenfalls gefragt sind, so dass gebündelte Aufträge zustande kommen – zum Beispiel bei Reparaturen an Durchlauferhitzern oder Wärmepumpen.
Kleinaufträge haben bei uns einen eigenen Stellenwert: Sie können zu Weiterempfehlungen führen und festigen unseren Ruf als kompetente Problemlöser. Sie sind geeignet für Einsätze, in denen Azubis unter Anleitung erfahrener Kollegen Praxiserfahrung aufbauen – ohne Abstriche an der Qualität. Vor allem aber sind sie Ausdruck des Respekts vor unseren Kunden. Das ist nicht zuletzt eine Frage der Handwerkerehre.
