Diese Saison kam der Winter nicht auf leisen Sohlen: Innerhalb von einer Woche machte der „Frühling im Spätherbst“ nasskaltem Wetter und Nachtfrost Platz. Ein Problem ist das eigentlich nicht – außer, die Heizung fällt aus oder ist noch nicht installiert. Deswegen haben wir bei Raabe Sanitär einen pragmatischen Helfer zur Hand: ein so genanntes Elektro-Heizmobil. Das kann man sich wie einen Durchlauferhitzer auf einer Sackkarre vorstellen. Kompakt, schnell installiert und leistungsfähig, schafft das Gerät genug Wärme in ein ganzes Einfamilienhaus.

Köln, Mitte November: Im Keller eines Hauses gibt die 30 Jahre alte Gasheizung plötzlich ihren Geist auf. Schon auf den ersten Blick zeigt sich ein entmutigendes Bild: im Inneren sind alle Teile hoffnungslos verschmutzt, teilweise verbrannt, die Technik wohl seit Jahren falsch eingestellt. Eine Reparatur ist aussichtslos, die letzte verfügbare Heizungsanlage mit Glück in einer Woche geliefert – und genau da kommt der Kälteeinbruch. Was tun? Die Familie möchte nicht frieren.

Ein Kraftpaket zur Überbrückung, das schnell installiert ist

Das ist ein realer Fall, der uns auf eine Idee zur Überbrückung brachte: Wir beschafften ein mobiles Heizgerät, das über Strom läuft. Es lässt sich schnell in jeden Keller bringen und innerhalb kurzer Montagezeit aktivieren: zwei Flex-Schläuche werden an das bestehende Heizsystem angeschlossen. Dann brauchen wir nur einen Stromanschluss, füllen den Heizwassertank auf und schalten das Gerät an. Zügig erwärmen die Spiralen das Wasser, eine Pumpe schickt es durch die Leitungen und das Haus wird wieder warm. Oben merkt man keinen Unterschied – alles funktioniert wie immer.

Einen Meter hoch und 60 Zentimeter breit ist das Wunderding. Die Überbrückung besteht darin, dass das Heizmobil nicht die Räume, sondern das Wasser elektrisch heizt – so verteilt sich die Wärme wie gewohnt über die Heizkörper oder die Schlaufen einer Warmwasser-Fußbodenheizung. Deswegen passt der Begriff „Durchlauferhitzer“ auch so gut: das Mobil ersetzt einzelne Gasthermen ebenso wie ganze Heizungsanlagen. Wie warm es genau wird, lässt sich flexibel regeln. Die volle Leistung von 14 Kilowatt erreicht man mit einem 32-Ampere-Drehstromanschluss. Eine Standard-Steckdose mit 230 Volt Hausstrom schafft immerhin 4 Kilowatt: genug zum Beispiel für kleinere Wohnungen oder bei weniger gravierenden Störungen.

Mobile Heizgeräte helfen auch bei der Bautrocknung

In vielen Fällen benötigt man die volle Leistung nicht einmal. Denn es gibt noch mehr Situationen, in denen die mobile Station eingesetzt wird: zum Beispiel in Neubauten, die nicht durchgetrocknet sind und wo noch die Wärmepumpe fehlt. Oder bei frischem Estrich: In diesem Fall wird die Anlage auf nur 18 Grad eingestellt, so dass der Boden über den Heizschlaufen der Fußbodenheizung korrekt trocknen kann. Das dauert dann auch im Winter keine vier Wochen – und zugleich ist die Wärme nicht verloren, denn die bleibt im Haus.

Auch für Hausverwaltungen ist das Heizgerät eine schnelle, bequeme Lösung. Im Falle einer winterlichen Heizungsreparatur bietet es eine zuverlässige alternative Wärmequelle – und ist dabei nicht unbedingt teurer. Denn während der Strom läuft, bleibt die Heizung aus. Der Mieter dankt es, wenn die Wohnung solange warm bleibt. Damit es allerdings gar nicht erst soweit kommt, sollten Eigentümer konsequent ihre Anlage von einem Fachbetrieb warten lassen – am besten im Sommer. Denn dann kann im Fall der Fälle eine neue Heizung noch rechtzeitig installiert werden, bevor es das erste Mal kalt wird.

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